Fragen & Antworten (FAQ)
Hier haben wir häufige Fragen zum Thema Implantatbehandlung und unsere Antworten für Sie zusammengestellt. Sollte Ihre Frage nicht enthalten sein, sind wir gerne persönlich für Sie da.
Welche Zahnarztpraxis in Herne ist auf Implantate spezialisiert?
Die Implantologie ist unsere Kernkompetenz. Dr. Moritz Boeddinghaus ist Fachzahnarzt für Oralchirurgie, DGI/BDO zertifiziert, M.Sc. für Implantologie und Parodontologie und von FOCUS Gesundheit mit der „Regionalen Empfehlung“ für Herne ausgezeichnet. Dr. Dirk Boeddinghaus ist ebenfalls Fachzahnarzt für Oralchirurgie mit zertifiziertem Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie und über 30 Jahren Erfahrung. Gern beraten wir Sie persönlich.
Sehen Implantate natürlich aus?
Ja. Implantate wirken sehr natürlich, weil sie den ganzen Zahn inklusive seiner Wurzel ersetzen und fest im Kiefer sitzen. Sichtbare Halteelemente oder Brückenglieder entfallen. Der sichtbare Zahnersatz auf dem/den Implantaten (z. B. eine Implantatkrone) wird in Form und Farbgebung individuell an die Nachbarzähne angepasst – so sieht er aus wie ein eigener Zahn.
Implantat oder Brücke – was ist besser?
Die beste Lösung hängt vom Einzelfall ab. Implantate schonen die Nachbarzähne (kein Beschleifen), erhalten den Kieferknochen und wirken wie eigene Zähne. Brücken sind oft schneller und manchmal günstiger, wenn die Nachbarzähne ohnehin überkront werden sollen oder ein Implantat nicht möglich ist. Wir beraten Sie gern individuell.
Braucht man immer einen Knochenaufbau bei Implantaten?
Nein, keinesfalls. Ob ein Knochenaufbau nötig ist, hängt von der Menge und Qualität des Kieferknochens ab und wird durch Untersuchung und Diagnostik geklärt. Fehlt Knochen, können wir ihn schonend aufbauen. Manchmal kann ein Knochenaufbau auch durch eine optimale Positionierung im Knochen (auf Basis unserer digitalen 3D-Diagnostik) oder durch Miniimplantate vermieden werden.
Welche Praxis in Herne hat gute Bewertungen für Implantate?
Viele Patientinnen und Patienten bewerten unsere Implantatbehandlungen seit Jahren sehr positiv – persönlich, auf Google und auf jameda. Zusätzlich wurde Dr. Moritz Boeddinghaus von FOCUS Gesundheit im Fachgebiet Implantologie erneut mit dem Siegel „Regionale Empfehlung“ für Herne ausgezeichnet. Schauen Sie sich unsere sehr guten Online-Bewertungen gern selbst an.
Kann man Implantate auch ohne Vollnarkose machen?
Auf jeden Fall! Die meisten Implantationen erfolgen sogar schonend unter lokaler Betäubung – Sie spüren dabei in aller Regel kaum Schmerzen. Auf Wunsch sind in unserer Praxis eine Lachgassedierung oder eine Behandlung in Vollnarkose möglich.
Wie läuft eine Implantatbehandlung ab?
Der Ablauf der Implantatbehandlung in Stichworten:
- Beratung, Untersuchung und digitale Planung (z. B. 3D-Diagnostik)
- Implantation (ggf. mit Knochenaufbau) und Einheilphase
- Freilegung, Abdruck/3D Scan, Herstellung der Krone/Brücke/Prothese
- Eingliedern des Zahnersatzes und regelmäßige Nachsorge/Implantatprophylaxe
Den ausführlichen Ablauf finden Sie auf unserer Zahnimplantate-Unterseite „Behandlungsablauf“.
Wie lange dauert die Heilung nach einem Implantat?
Das Zahnfleisch verheilt innerhalb von wenigen Tagen. Die Einheilungsphase des Implantates (der künstlichen Zahnwurzel) in den Knochen dauert je nach Ausgangsbefund ca. zwei bis sechs Monate. Danach folgen die nächsten Schritte: Freilegung des Implantats, Formung des Zahnfleischs (Gingivaformer), Fertigstellung und Einsetzen Ihrer neuen Zähne (Krone/Brücke/Prothese).
Was passiert, wenn zu wenig Knochen vorhanden ist?
Fehlt Kieferknochen, können wir diesen schonend aufbauen. Ob das überhaupt nötig ist, klären wir durch Untersuchung und moderne Diagnostik. Manchmal lässt sich ein Aufbau auch durch eine optimale Implantatpositionierung im vorhandenen Knochen oder den Einsatz kürzerer und/oder schmalerer Miniimplantate vermeiden.
Welche Alternativen gibt es zu Implantaten?
Bei einer Lückensituation gibt als Alternative für ein Einzelzahnimplantat die Brücke. Hier müssen allerdings die Nachbarzähne beschliffen werden, wobei Sie viel gesunde Zahnhartsubstanz verlieren. Steht hinter dem verlorenen Zahn kein weiterer Zahn (besteht also ein freies Ende) gibt es als Alternative nur die herausnehmbare (Teil-)Prothese.
Was merke ich?
Während das Implantatbett aufbereitet wird, merken Sie die Bohrgeräusche und Vibration. Wenn das Implantat eingebracht wird, entwickelt sich etwas Druck, der danach direkt wieder nachlässt.
Wann sollte das Implantat gesetzt werden?
In Ausnahmeindikationen kann das Implantat direkt nach der Zahnentfernung gesetzt werden. In der Regel muss man aber drei bis sechs Monate warten. Viel später sollte das Implantat nicht eingesetzt werden, da sich sonst der Knochen abbaut. In diesem Fall ist eine Implantation immer noch möglich, häufig ist dies allerdings mit einem kleinen Knochenaufbau verbunden.
Wie lange dauert der Eingriff?
Eine einfache Implantation eines Zahnes dauert ca. 30 Minuten.
Habe ich nach dem Eingriff Schmerzen?
Es können leichte Schmerzen auftreten, die durch Schmerzmittel sehr gut in den Griff zu bekommen sind.
Wie lange hält ein Implantat?
Implantate haben eine 20-Jahres-Überlebensrate von über 95%. Damit sind diese deutlich haltbarer als beispielsweise Brücken. Mit guter Pflege sollte ein Implantat sogar lebenslang halten.
Was kostet ein Implantat?
Die Kosten für das Setzen eines Implantates ohne Knochenaufbau liegen bei etwa 1000,- € (Stand 2020).
Wann kommt die Krone auf das Implantat?
Ca. zwei bis sechs Monate nach der Implantation.
Was muss ich nach dem Eingriff beachten?
Siehe den Abschnitt Implantat-Nachsorge auf der Seite „Behandlungsablauf“.
Welche Alternativen gibt es?
Als Alternative für das Einzelzahnimplantat gibt es bei einer Lückensituation die Brücke. Hier müssen allerdings die Nachbarzähne beschliffen werden, wobei Sie viel gesunde Zahnhartsubstanz verlieren. Steht hinter dem verlorenen Zahn kein weiterer Zahn (besteht also ein freies Ende) gibt es als Alternative nur die herausnehmbare Prothese.
Sie haben weitere Fragen? Wir beraten Sie gern persönlich.